
Jugend denkt Zukunft.
Die Innovationsoffensive der deutschen Wirtschaft führt mit dem Projekt Jugend denkt Zukunft, ein Produkt des Beratungsunternehmens IFOK GmbH, zu einem erfolgreichen Austausch zwischen Schule und Wirtschaft, mit Fokus auf Innovation.
Startschuss war September 2004 in der Metropolregion Rhein-Neckar. Seither haben Unternehmen bundesweit mehr als 300 Patenschaften für Schulen übernommen. Die größten deutschen Verbände unterstützen Jugend denkt Zukunft und Bundes- und Landespolitiker engagieren sich als Paten und Schirmherren für das Projekt, welches von der UNESCO zum offiziellen Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ernannt wurde.
Neben der Firma BASF AG, die sich als eines der ersten Unternehmen unserer Region im Rahmen der Wirtschaftsinitiative hierfür engagiert hat, und der ABB AG, hat auch das Frankenthaler Unternehmen Sternjakob die Projektpatenschaft für eine Schule vor Ort übernommen. Somit konnte eine wunderbare Brücke zwischen Schule und Wirtschaft geschlagen aber auch ein sozialer Beitrag zur Zukunftsgestaltung von Jugendlichen geleistet werden.
Jugend denkt Zukunft basiert auf der Durchführung eines fünftägigen Innovationsspiels. Sternjakob hat sich vom 11.06.-15.06.2007 mit 18 Schülern einer 12. Klasse des Karolinen-Gymnasiums in Frankenthal zusammen getan und sich mit der Frage nach möglichen Schulrucksäcken für das Jahr 2020 auseinander gesetzt. Suchen von Antworten von heute, auf Fragen von morgen - eine spannende Herausforderung.
Zusammen konnte in nur 5 Tagen ein exemplarischer Innovationsprozess durchlaufen werden. Dabei sind die Jugendlichen mit gesellschaftlichen Megatrends und den Trends der jeweiligen Branche bekannt gemacht worden. Mit diesem Wissen erarbeiteten sie Themenschwerpunkte, entwickelten in Zukunftswerkstätten kreative Ideen für Produkte des Jahres 2020, um daraus konkrete Zukunftsvisionen abzuleiten.
Die Ergebnisse wurden am 15.06.2007 einem Gremium bestehend aus Unternehmensvertretung, Lehrern und Eltern präsentiert. In einem Rollenspiel simulierten die Schüler die Realität: Als Unternehmer stellen sie ihr Produkt vor, als Pressevertreter, Forschungsinstitut und Öffentlichkeit hinterfragen sie die Innovation kritisch.
Die Ideen der teilnehmenden Klassen wurden im Juli 2007 bundesweit von Wirtschaftsvertretern und Zukunftsforschern ausgewertet und gingen in einen Ergebniswettbewerb ein.
Jugend denkt Zukunft konnte somit gezielt junge Menschen in die Gestaltung der Zukunft von Sternjakob einbinden und damit auch in die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft.

















